Bodensee

Der Bodensee liegt im Alpenvorland. Die Uferlänge beider Seen beträgt 273 km. Davon liegen 173 km in Deutschland, 28 km in Österreich und 72 km in der Schweiz.

Anrainerstaaten sind die Schweiz (Kantone Thurgau, St. Gallen und Schaffhausen), Österreich (Bundesland Vorarlberg) sowie Deutschland (Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern).
Die ersten menschlichen Siedlungen, die aus der Jungsteinzeit, zwischen 3000 und 1800 v. Chr., datieren, befanden sich am Überlinger See, an der Konstanzer Bucht und am Obersee. Diese waren Pfahlbauten, deren Überreste am deutschen und Schweizer Ufer gefunden wurden.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein galt der Bodensee als naturbelassenes Gewässer. Seitdem wurde die Natur stark durch Rodungen und die Bebauung zahlreicher Uferteile beeinflusst. Dennoch sind einige naturnahe Bereiche vor allem in den Naturschutzgebieten erhalten geblieben oder wurden renaturiert
Der Bodensee ist ein wichtiges Überwinterungsgebiet für rund 250.000 Vögel.
Im Bodensee existieren rund 45 Fischarten. Durch die riesigen Wassermassen des Bodensees wird auch das Klima beeinflusst. Rund um den See kann Wein angebaut werden, zumeist der Rebsorten Spätburgunder, Müller-Thurgau und Weißburgunder.

Fast überall am Bodenseeufer existieren Verkehrswege aller Art. Neben zahlreichen Fuß- und Radwegen sind nahezu alle Uferbereiche gut an das öffentliche Straßen- und Schienennetz angeschlossen, ebenso sollte der öffentliche Schiffsverkehr, mit der so genannten Weißen Flotte, auf dem Bodensee nicht vergessen werden.
Im Osten, wo die Voralpen dem Obersee sehr nahe kommen, gibt es einige wenige Seilbahnen, deren Talstation recht nahe am Ufer liegt.

Rund um den Bodensee verläuft der Bodensee-Rundwanderweg und der Bodensee-Radweg.